Liebe Leser,
wie manche von euch wissen, bin ich seit 2003 in der christlichen Blogosphäre aktiv. Manche Jahre mehr, manche weniger. Ich habe viele neuere Blogs kommen und gehen sehen, manche begleitet, manche verabschiedet. Auch wenn es die letzten Jahre etwas ruhiger war auf meinem Blog, habe ich nicht vor, das so zu belassen. Mein Fokus hat sich etwas verschoben, und genau darum soll es heute gehen.
Ich werde in Zukunft weiterhin auf dem Blog aktiv sein – vermutlich wieder etwas häufiger. Mein Ziel: Vorläufig einmal pro Woche. Parallel dazu habe ich begonnen, Inhalte für Bücher auf Amazon zu erstellen. Manches ist neu, anderes überarbeite ich aus früheren Projekten oder führe angefangene Ideen weiter. Zum Beispiel wurde ich schon oft gebeten, die Gedichtesammlung mal als physisches Buch zu veröffentlichen. Vor zehn Jahren habe ich die bis dahin vorhandenen Gedichte als PDF zum Download (Link) bereit gestellt. Gerade bin ich unter anderem dabei, diese Sammlung zu erweitern und werde sie hoffentlich in Kürze als Print-Buch bei Amazon anbieten können.
Und jetzt kommst du ins Spiel
Mir ist das, was ich tue, wichtig. Ich schreibe gerne, ermutige gerne, denke gerne tief nach und verarbeite diese Gedanken schriftlich. Gleichzeitig muss ich lernen, mit meinen Kräften sorgsam umzugehen. Die vergangenen Jahre haben mir gezeigt, dass ich nicht unendlich viel Energie habe. Auch deswegen wurde es hier zeitweise deutlich leiser. Nach längerem Überlegen habe ich mich entschieden, dass ich die Seite Ko-Fi (Link) nutzen möchte, um Mitstreiter zu finden, die diese Projekte unterstützen.
Ko-Fi ist eine Art Kaffeekasse oder Sparschwein oder so ähnlich. Wer möchte, kann mir dort einen „Kaffee spendieren“ – oder regelmäßig mit einem kleinen Monatsbeitrag meine Arbeit unterstützen. Es ist unkompliziert, transparent und ohne Verpflichtungen. Alles bleibt freiwillig. Mittel- bis langfristig möchte ich über Ko-Fi eine Art „inneren Kreis“ von Unterstützern aufbauen, die bereit sind, meine Arbeit mit 15€ im Monat zu unterstützen. Als Dankeschön bekommen regelmäßige Unterstützer exklusive Inhalte: Jeden Monat ein PDF – ein kleines Goodie, ein poetischer Text, vielleicht mal ein Blick hinter die Kulissen, eine Umfrage zu den bisherigen oder auch künftigen Materialien. Und: Wer möchte, kann mir auch gezielt Fragen stellen, Wünsche äußern oder sich in kommende Projekte einbringen.
Deine Unterstützung hilft mir:
– Blog und Downloadbereich weiter zu führen
– neue Tools zu nutzen, die meine Arbeit vereinfachen
– und vor allem mehr Zeit in gute Inhalte zu investieren
Bei Fragen oder Anregungen schreibt mich gern an.
Was den Mammutmarsch besonders macht, ist die außergewöhnliche Atmosphäre. Auf den ersten Blick könnte man annehmen, dass so viele Teilnehmer eine gewisse Konkurrenzstimmung erzeugen. Doch das Gegenteil war der Fall: Es war eine starke Gemeinschaft, die einander unterstützte. Egal, ob man mit einem schnellen Tempo unterwegs war oder sich langsam vorwärts schlich – alle wollten letztlich dasselbe: ins Ziel kommen. Das Gefühl, Teil dieser riesigen Gruppe zu sein und sich gegenseitig zu ermutigen, war etwas, was mich begeistert.
Für mich als Bewohner des hügeligen Schwarzwaldes war die Strecke rund um Leipzig relativ flach, was die körperliche Anstrengung etwas einfacher machte. Die wahre Herausforderung war mentaler Natur. Die ersten 14 km verliefen locker und fast wie im Flug, doch ab Kilometer 17-22 spürte ich dann, wie sehr es auf die Substanz ging. Die Schmerzen nahmen zu, jeder Schritt wurde schwieriger, und es brauchte wirklich Überzeugung, weiterzumachen. Gerade hier war das eigentliche Highlight der Strecke – das Völkerschlachtdenkmal – untergebracht. Unter anderen Umständen hätte ich mir das Denkmal in Ruhe angeschaut, doch diesmal wusste ich: Bleibe ich hier zu lange, ist der Marsch für mich gelaufen. Ich musste mich Schritt für Schritt weiter vorwärts kämpfen. Der Verpflegungsposten bei Kilometer 24 brachte mir dann aber neue Energie, und in den letzten vier Kilometern ging es nur noch darum, mit der Willenskraft das Ziel zu erreichen.
In den Wochen vor dem Marsch hatte ich ein paar kürzere Wanderungen gemacht, aber – obwohl ich mir das eigentlich vorgenommen hatte – nie eine längere Strecke als 12 km. Deshalb war der Mammutmarsch eine echte Herausforderung. Die Vorbereitung war eher rudimentär: Ich hatte mich auf die Strecke eingestellt, aber ich hatte viel zu viel im Rucksack dabei. Ein Tipp für das nächste Mal: Nimm dir nur das Nötigste mit, vor allem, weil es auf der Strecke ausreichend Verpflegungsstationen gibt. Auch bei den Socken werde ich in Zukunft auf bessere Qualität setzen – Blasen und Reibung sind bei so langen Distanzen eine echte Gefahr.
Wenn du den Mammutmarsch selbst erleben möchtest, kann ich nur sagen: Probier es einfach aus! Die Menschen dort werden dich mitziehen, und du wirst über deine bisherigen Grenzen hinauswachsen. Ein Tipp, den viele erfahrene Teilnehmer geben: Geh die ersten zwei Drittel der Strecke mal in einem Training. So bekommst du ein Gefühl für die Belastung und kannst dich besser vorbereiten.
Der Mammutmarsch in Leipzig war eine unglaublich bereichernde Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann. Die Strecke ist gut machbar, bietet tolle Aussichten und Sehenswürdigkeiten und ist dabei nicht zu anspruchsvoll. Ich ü